April 11th, 2011 Peloponnes – Griechenland individuell entdecken
Die südlichste Halbinsel Griechenlands nennt sich Peloponnes, das auf griechisch soviel wie “Insel des Pelos“ bedeutet. Denn nachdem die Götter bemerkt hatten, dass Pelos von seinem Vater den Göttern als Mahl vorgesetzt werden sollte, riefen sie Pelos ins Leben zurück und benannten die Insel nach ihm.
Weniger Mythos beladen und dennoch aus der Antike stammend sind die Städte Sparta oder Olmpia, von letzterer zeugen aber leider nur noch die Ausgrabungen. Daneben finden sich hier weitere interessante und lebendige Städte, wie Patras an der Westküste der Peloponnnes. Die Stadt ist heute eine wichtige Hafenstadt und viele historische Sehenswürdigkeiten wie die Agiou-Nikolaou-Treppe oder das Apollon-Theater laden hier neben dem berauschendem Meer zu einer Stadtbesichtigung ein.
Weitere kleine und wunderbare Dörfchen, sowie Sehenswürdigkeiten finden sich über die gesamte Halbinsel verteilt. Entlang der Küste von Peloponnes finden sich unzählige Fischerdörfer und bieten Badevergnügen sowie noch immer eine Athmosphäre, die bisher vom Tourismus ziemlich verschont geblieben ist.
Dazu zählen zum Beispiel Pylos, Methoni und Kalamata an der Süd(west)küste der Peloponnes. In Methoni findet man auch noch eine alte venezianische Festung aus dem Mittelalter, die in Griechenland mit zu den Besterhaltenen gehört und ein sehr schönes Panorama bietet. Kalamata als einer wichtige Hafenstadt und Fährhafen nach Kreta, ist das Zuhause verschiedener byzantinischen Kirchen, einem Kloster und einer Burg aus dem 14. Jahrhundert. Auf dieser Burg ist der jährliche Veranstaltungsort des Sommer-Festivals. In Kalamata selbst gibt es Kulturbeiträge wie verschiedene Aufführungen von Theater, Musicals oder Konzerte von einheimischen Künstlern, welche teilweise im vorhandenen Amphitheater aufgeführt werden.
Die Stadt Methana an der Ostküste der Peloponnes ist durch ihre Thermalbäder sehr bekannt, weshalb sie zu einem beliebten Kurort geworden ist. Außerdem besitzt sie, wie viele Orte an der Küste, wunderschöne Strände und kleine Buchten, die zu einem unvergesslichen Badespaß einladen.
Im Hinterland wartet an dem Fluss Neda eine wilde Natur auf Abenteuerlustige. Der mächtige Gott Zeus wurde der Mythologie zufolge auf dem Berg Lykaion in der Nähe geboren und in der Nedaschlucht von Nymphen aufgezogen, um ihn vor seinem gefrässigem Vater zu schützen. Ob man davon noch etwas spüren kann, muss jeder selbst herausfinden. Auf jeden Fall kann man dort entsprechend ausgerüstet einen Teil an der Neda entlang und Strecken im Fluss Wandern und noch ziemlich wilde Natur erleben. Bekannt sind die Wasserfälle bei Stomio sowie die sich in der Nähe befindliche Höhle, in der die Neda unterirdisch weiterfließt. Diese Höhle wurde vor tausenden von Jahren Funden zufolge angeblich als Hafen genutzt.
Hier gibt es günstige Reiseangebote für Ihren erholsamen Urlaub unter Helios, der griechischen Sonne
